Abschieds-Erklärung
Nur geeignet für Leute, die die Kirche nicht mehr brauchen.
Aber Achtung: Gegner... brauchen sie noch!
Wer bewusst ist,
braucht keine Moral.
Der Kirchen-Austritt ist erst der Anfang...
Er ist zunächst lediglich der formelle Ausdruck einer weiter und tiefer gehenden Veränderung, denn die Arme „des Christlichen“ sind längst in das eigene Denken und Unterscheiden vorgedrungen. Deshalb hier, als ein Vorschlag für die Pinwand, die folgende Erklärung:
Abschiedserklärung
Hiermit erkläre ich den Abschied
von der christkirchlichen Bevormundung.
Diese Abnabelung geschieht in stillem Frieden mit dem gesamten Kirchen-Gebilde und mit allem, was mir durch diese Organisation und ihre Vertreter widerfahren ist.
Ab sofort übernehme ich selbst...
die Verantwortung für all mein Denken und Handeln.
Ehe, Sitte, Treue, Pflicht, Schuld, Anstand, Gehorsam, Scham und Ähnliches gehören für mich der Vergangenheit an. Sie werden ab jetzt nicht mehr gebraucht.
So weit ich mir bewusst bin, bestimme ich die Werte nun selbst. Ich fühle nach und entscheide autonom, was mir in einer beliebigen Situation als stimmig erscheint.
So werde ich von jetzt an auch die Sexualität in aller Freiheit so sehr genießen, wie es mir – in liebevollem Einverständnis mit dem jeweiligen Partner – möglich ist. Auch die Anzahl der Begegnungen und die der Partner bestimme ich – im Einklang mit meinem Wesen – selbst.
Wer liebt,
braucht keine Moral.
Damit kündigen wir zeitgleich auch den Opferstatus.
Ganz gleich, welche sexuellen Spiele gespielt werden, es ist nicht nötig, dass wir uns selbst oder den/die jeweils anderen Spiel-Partner währenddessen oder danach als "schuldig", "schmutzig", oder „geschändet“ sehen.
Einzige Voraussetzungen für sexuelle Vergnügungen: Gegenseitiges Einverständnis, der gesetzliche Rahmen und etwas Sensibilität.